INTERVALLVERLAG – Miss Read

INTERVALLVERLAG

Literatur. Kunst. Klang. Das sind die drei weit ausgreifenden Territorien, die der 2021 von der bildenden Künstlerin Karin Hochstatter und dem freien Schriftsteller Thomas Wallraff in Köln gegründete INTERVALLVERLAG exploriert. Dabei interessieren uns gerade die Zwischenräume, Intervalle, Überschneidungen dieser Areale. Metaphern, die Ungesehenes zur Sprache bringen. Bildsprachen, die Unausprechliches sichtbar werden lassen. Notationen, die der klanglichen Dimension Gehör verschaffen. All das in sorgfältig edierten und gestalteten Publikationen.
Bodies Move Differently in Presence
Elke Dreier/Tina Haase (Hrsg.), Bodies Move Differently in Presence, INTERVALLVERLAG/TUM – Technische Universität München, 2024, © Elke Dreier/Tina Haase (Hrsg.)

Bodies Move Differently in Presence thematisiert den (menschlichen) Körper im analogen Raum in der Ära digitaler Kommunikation – und dokumentiert das gleichnamige interdisziplinäre Symposium sowie die begleitende Ausstellung am Lehrstuhl für Bildende Kunst der Technischen Universität München (TUM) vom 24./25. Oktober 2022.

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Stimmige Irrtümer
Gundi Feyrer, Stimmige Irrtümer, INTERVALLVERLAG, 2024, © Gundi Feyrer

»Ich will das sagen, was mit Wörtern und Sätzen nicht zu sagen ist, mit Wörtern und Sätzen will ich das sagen, was neben den Wörtern und Sätzen weder ist noch liegt noch sitzt, ich will das sagen, was nicht gesagt werden kann, um das zu sagen, was nicht ist.« (Gundi Feyrer, Stimmige Irrtümer, S. 35) – In Stimmige Irrtümer überwindet Gundi Feyrer alle literarischen Genregrenzen. Dieses Buch ist Erzähl- und Lyrikband, Kurzroman und Langgedicht, (sprach-)philosophische Essay- und Aphorismensammlung – nur definitiv: kein Tagebuch.

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TEXTEBIFINIS
Karin Hochstatter, TEXTEBIFINIS, INTERVALLVERLAG, 2021, © Karin Hochstatter

Die bildende Künstlerin und Autorin Karin Hochstatter beschäftigt sich in ihrem Buch »TEXTEBIFINIS« mit der visuellen wie inhaltlichen Verschränkung von Text und Bild. Ihre assoziative lyrische Prosa findet sich reflektiert in den vorangestellten Bildtafeln und umgekehrt. Vor- und Zurückblättern, nicht lineares Denken, freie Assoziation. Was kann ein Gedanke aussprechen, ohne dass man sich ein Bild davon macht? Was kann ein Bild zeigen, jenseits sprachlicher Formulierung?

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